Querschnittsgelähmter Kevin aus Hemdingen kämpft sich zurück ins Leben

Thema am 03.01.2017
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Ein kurzer, unachtsamer Moment vor zweieinhalb Jahren hat das Leben von Kevin Falk aus Hemdingen komplett auf den Kopf gestellt. Der damals 14-Jährige spielte im Garten mit seinen Freunden. Kevin wollte vom Trampolin in einen Swimmingpool springen, blieb jedoch im Trampolin hängen und kam schließlich mit dem Kopf auf. Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Junge ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gebracht. Dort stellten die Ärzte fest, dass er ab dem dritten Halswirbel abwärts gelähmt ist. Es folgte eine monatelange Reha im Unfallkrankenhaus Boberg.

Viele Hoffnungen, dass Kevin sich wieder aufrichten und selbstständig sitzen könnte, machten ihm die Ärzte damals nicht. Anfangs war sogar noch unklar, ob er überhaupt wieder selbstständig atmen könne. Doch der mittlerweile 17-Jährige hat immer gekämpft und Fortschritte gemacht. Auch dank einer Intensivtherapie, die allerdings nicht von der Krankenkasse bezahlt wird. Zweimal verbrachte Kevin vergangenes Jahr mehrere Wochen in einer Reha-Klinik in Pforzheim. Nur dank vieler Spenden, unter anderem durch ein Benefiz-Fußballspiel oder die Initiative „Quickborn hilft“, konnte er die Therapie antreten. Für den nächsten Aufenthalt hat die Familie zwar bereits einiges gespart, doch ohne Spenden wird es auch in Zukunft nicht gehen.

Auf einer Homepage haben Familie und Freunde von Kevin Fotos und Videos von der Therapie in Pforzheim hochgeladen. Und dort finden Interessierte auch das Spendenkonto, um den Jugendlichen weiter unterstützen zu können.

> Hier geht es zur Homepage „wir-helfen-kevin.de“ und dem Spendenkonto 

> Hier geht es zur Facebookseite „Wir helfen Kevin“

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